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Cladium Mariscus

Hechtsee, Pfrillsee, Läng- und Egelsee, die vier Seen des Thierbergs, werden von Biasi ( “600 Jahre Stadt Kufstein”) liebevoll die “Kufsteiner Riviera” genannt. Der noch im 16. Jh. genannte Haarsee ist heute versumpft und dürfte nördlich des Pfrillsees gelegen sein.

Schneidebinse

 

Molinia Caerulea

Der Hechtsee als grösster der vier Seen (28 ha, 56 m tief) ist bekannt für eine erdkundliche Besonderheit: am 1.11 1755 zerstörte ein Erdbeben 2/3 von Lissabon - über den 2000 km entfernten Hechtsee schreibt Benedikt von Sardegna, er habe sich “an einem windstillen Tage mit einem fürchterlichen Getös aufgetürmet, wie dann seit derselben Zeit, als sich die Wellen gelegt, kein Fisch mehr in diesem See gesehen wird, obschon derselbe vorher an Hechten reich gewesen.” Dieselbe Erscheinung trat beim Beben von 1761 auf und wurde mit der seinerzeit vertretenen Vorstellung von den allen Kontinenten durchziehenden unterirdischen Kanälen erklärt. Heute führt man diese seismische Reaktion auf die Lage des Hechtsees auf einer Störungsfläche (Inntal) zurück.

Pfeifengras

 

Gelbe Teichrose

Der Egelsee steht u. a. wegen seiner See- und Teichrosen bereits seit 1938 unter Naturschutz. Das Biotop mit seiner Hochmoorvegetation wurde zum Naturdenkmal erklärt und im Rahmen der Natura 2000 (europäisches Netz von Schutzgebieten) als besonders schutzwürdig eingestuft. Reiches Vorkommen an Libellen, Jagdgebiet für Fledermäuse (Großes Mausohr, Mopsfledermaus), Gelbe und Weiße Teichrose, Schneidebinse, Pfeifengras.

Gelbe Teichrose

 

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